Wenn das Gericht der eidesstattlichen Versicherung nicht glaubt…

Gegenstandswert für eine Verfassungsbeschwerde

Der Gegen­standswert für das Ver­fas­sungs­beschw­erde­v­er­fahren und für den Antrag auf Erlass ein­er einst­weili­gen Anord­nung wird geson­dert nach § 37 Abs. 2 Satz 2 RVG in Verbindung mit § 14 Abs. 1 RVG fest­ge­set­zt. Danach ist der Gegen­standswert unter Berück­sich­ti­gung aller Umstände, ins­beson­dere der Bedeu­tung der Angele­gen­heit, des Umfangs und der

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Wenn das Gericht der eidesstattlichen Versicherung nicht glaubt…

GmbH-Liquidation — und die Notarkosten für den Entwurf der Registeranmeldungen

Eine Zusam­men­rech­nung der Werte für die Erstel­lung des Entwurfs ein­er Reg­is­ter­an­mel­dung der Auflö­sung ein­er Gesellschaft mit beschränk­ter Haf­tung, des Erlöschens der Vertre­tungs­befug­nis der bish­eri­gen Geschäfts­führer und deren Bestel­lung zu Liq­uida­toren für die Notarkosten­rech­nung kommt nicht in Betra­cht, weil es sich insoweit um einen Beurkun­dungs­ge­gen­stand nach § 86 Abs. 1 GNotKG

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Zulassung als Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof

Die Haftung des Steuerberaters einer GbR — und die Einbeziehung der GbR-Gesellschafter in die Schadensberechnung

Hat die steuer­liche Beratung ein­er Gesellschaft bürg­er­lichen Rechts nach dem Inhalt des Ver­trages auch die Inter­essen der Gesellschafter zum Gegen­stand, ist der Schaden unter Ein­beziehung der Ver­mö­gensla­gen der Gesellschafter zu berech­nen1. Im vor­liegen­den Fall hat­ten es die Steuer­ber­ater ein­er Psy­s­io­ther­a­peuten-GbR unter­lassen, der GbR auf die Umsatz- und Gewerbesteuerpflicht ihrer Ein­nah­men

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Zurückweisung eines Rechtsbeistands als Bevollmächtigten in Kindergeldsachen

Beraterhaftung — und die nachfolgende Zweithandlung des Mandanten

Grund­sät­zlich schließt es eine für den Schaden mitursäch­liche wil­lentliche Hand­lung des Ver­let­zten nicht ohne weit­eres aus, den Schaden dem­jeni­gen zuzurech­nen, der die schädi­gende Kausalkette in Gang geset­zt hat1. Bestand für die Zwei­thand­lung der Geschädigten ein recht­fer­ti­gen­der Anlass oder wurde sie durch das haf­tungs­be­grün­dende Ereig­nis her­aus­ge­fordert und erweist sich die Reak­tion

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Zulassung als Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof

Steuerberaterhaftung — und der mißlungene Reparaturversuch des nachfolgenden Steuerberaters

Mögliche Fehler eines nach­fol­gend beauf­tragten Steuer­ber­aters, der ver­sucht, den Beratungs­fehler der zunächst man­datierten Steuer­ber­ater im Rah­men eines finanzgerichtlichen Klagev­er­fahrens zu “repari­eren”, sind wed­er geeignet, den Zurech­nungszusam­men­hang zwis­chen der Pflichtver­let­zung der ursprünglich man­datierten Steuer­ber­ater und dem der Man­dan­tin ent­stande­nen Schaden in Höhe der Kosten des finanzgerichtlichen Ver­fahrens zu unter­brechen, noch ein

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Zahlungsverzug - und die Beauftragung eines Rechtsanwalts

Der aus der Sozietät ausgeschiedene Steuerberater — und seine Nachhaftung

Die für eine Enthaf­tung gemäß § 736 Abs. 2 BGB, § 160 Abs. 1 HGB maßge­bliche Fün­f­jahres­frist begin­nt mit der pos­i­tiv­en Ken­nt­nis des Gesellschafts­gläu­bigers von dem Auss­chei­den des Mit­ge­sellschafters1. Die Beweis­last für die fris­taus­lösende pos­i­tive Ken­nt­nis trägt hier­bei der aus­geschiedene Gesellschafter2. Allein aus der nur leicht abwe­ichen­den Gestal­tung des Briefkopfes

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