Zwingende Überlegungsfrist vor dem Grundstückskauf

Herrenabende zur Mandantenpflege

Aufwen­dun­gen für “Her­ren­abende” sind gemis­cht ver­an­lasst. Sie kön­nen daher wegen ein­er pri­vat­en Mitver­an­las­sung nur hälftig als Betrieb­saus­gaben abge­zo­gen wer­den. In dem hier vom Finanzgericht Düs­sel­dorf entsch­iede­nen Stre­it­fall hat­te eine Part­ner­schaft von Recht­san­wäl­ten geklagt. Sie machte Aufwen­dun­gen für sog. Her­ren­abende als Betrieb­saus­gaben gel­tend. Zu diesen Ver­anstal­tun­gen, die im Garten eines der

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Zulassungswiderruf wegen Vermögensverfall - und die Vermutungswirkung des Schuldnerverzeichnisses

Die tarifbegünstigte Veräußerung einer freiberuflichen Einzelpraxis

Die tar­if­begün­stigte Veräußerung ein­er freiberu­flichen Einzel­prax­is (§ 18 Abs. 3 i.V.m. § 34 EStG) set­zt voraus, dass der Steuerpflichtige die wesentlichen ver­mö­gens­mäßi­gen Grund­la­gen ent­geltlich und defin­i­tiv auf einen anderen überträgt. Hierzu muss der Veräußer­er seine freiberu­fliche Tätigkeit in dem bish­eri­gen örtlichen Wirkungskreis wenig­stens für eine gewisse Zeit ein­stellen1. Die “defin­i­tive”

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Verjährungbeginn bei Anwaltshaftungs-Altfällen

Die Kanzlei als Betriebsstätte des freien Mitarbeiters

Betrieb­sstätte des freien Mitar­beit­ers ist der Kan­zleisitz des Auf­tragge­bers. Vor den Änderun­gen durch die Neuord­nung des steuer­lichen Reisekosten­rechts ab dem Ver­an­la­gungszeitraum 2014 durch das Gesetz zur Änderung und Vere­in­fachung der Unternehmens­besteuerung und des steuer­lichen Reisekosten­rechts vom 20.02.20131 ist der Begriff der Betrieb­sstätte schon wegen der Ver­weisung in § 4 Abs.

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Zustellung von Anwalt zu Anwalt - und die Verweigerung der Mitwirkung

Anwaltliche Gründungsberatung im Rahmen eines “Lotsendienstes” — und die Umsatzsteuer

Leis­tun­gen eines Recht­san­walts gegenüber Nichter­werb­stäti­gen im Rah­men eines Lot­sen­di­en­stes für Grün­dungswillige sind nicht umsatzs­teuer­frei. Eine Steuer­be­freiung nach § 4 Nr. 21 Buchst. b UStG ist nicht gegeben; es fehlt jeden­falls an der erforder­lichen Bescheini­gung der zuständi­gen Lan­des­be­hörde nach § 4 Nr. 21 Buchst. b Dop­pel­buchst. bb i.V.m. § 4 Nr.

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Vollstreckungsabwehrklage gegen einen Vergütungsfestsetzungsbeschluss

Darlehnsverluste eines Freiberuflers

Dar­lehensver­luste eines Freiberu­flers führen dann nicht zu (Sonder)Betriebsausgaben, wenn das Geldgeschäft ein eigenes wirtschaftlich­es Gewicht hat. Dies kann der Fall sein, wenn mit der Dar­lehen­shingabe ein Geschäft finanziert wird, bei dem die Erzielung eines Speku­la­tion­s­gewinns nicht aus­geschlossen ist. Eine damit ggf. ver­bun­dene Förderung ein­er Man­dats­beziehung berührt als lediglich erwün­schter Neben­ef­fekt

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