Wenn die Auszubildende Fristen notiert...

Die nur verkürzt gewährte Fristverlängerung

Ver­längert das Beru­fungs­gericht die Beru­fungs­be­grün­dungs­frist nicht entsprechend dem Antrag son­dern nur für einen kürz­eren Zeitraum, beruht eine deswe­gen ver­säumte Begrün­dungs­frist auf einem dem Beru­fungskläger gemäß § 85 Abs. 2 ZPO zuzurech­nen­den Ver­schulden (§ 233 Satz 1 ZPO) sein­er Prozess­bevollmächtigten. Richtig ist allerd­ings der Hin­weis, dass die Prozess­bevollmächtigte Beklagten grund­sät­zlich mit

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Warum die Bewilligung von Beratungshilfe nichts wert ist…

Das Vertrauen des Fachanwalts in die Rechtsmittelbelehrung

Auch ein Recht­san­walt, der Fachan­walt für Miet- und Woh­nung­seigen­tum­srecht ist, darf in der Regel darauf ver­trauen, dass die Rechtsmit­tel­belehrung in Woh­nung­seigen­tumssachen und in Zivil­sachen mit woh­nung­seigen­tum­srechtlichem Bezug zutr­e­f­fend ist1. In dem hier vom Bun­des­gericht­shof entsch­iede­nen Fall hat­te die bei dem Landgericht Ful­da ein­gelegte Beru­fung die Frist des § 517 ZPO

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Widerstreitende Interessen - und die Nichtigkeit des Anwaltsvertrags

Das falsch gesendete Fristfax

Bei der Über­mit­tlung frist­wahren­der Schrift­sätze per Tele­fax ist eine nachträgliche inhaltliche Kon­trolle der einzel­nen Schrift­stücke im Rah­men der Aus­gangskon­trolle nicht erforder­lich. Es bedarf ins­beson­dere kein­er Anweisung des Recht­san­walts an sein Bürop­er­son­al, den frist­ge­bun­de­nen Schrift­satz und zusät­zlich zu übersendende Schrift­stücke getren­nt per Fax zu über­mit­teln oder sich durch tele­fonis­che Rück­frage bei

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Widerruf der Anwaltszulassung - und der Rechtsschutz gegen die sofortige Vollziehung

Faxberichte — und die tägliche Postausgangskontrolle

Ein Recht­san­walt hat durch organ­isatorische Vorkehrun­gen dafür Sorge zu tra­gen, dass ein frist­ge­bun­den­er Schrift­satz rechtzeit­ig gefer­tigt wird und inner­halb der laufend­en Frist beim zuständi­gen Gericht einge­ht. Zu diesem Zweck muss er nicht nur sich­er­stellen, dass ihm die Akten von Ver­fahren, in denen Rechtsmit­telein­le­­gungs- und Rechtsmit­tel­be­grün­dungs­fris­ten laufen, rechtzeit­ig vorgelegt wer­den, son­dern

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Vermögensverfall - und die Interessen der Rechtssuchenden

Fristenkontrolle durch den Rechtsanwalt — und die Vorfrist

Es ist grund­sät­zlich zuläs­sig, wenn ein Prozess­bevollmächtigter die Führung des Fris­tenkalen­ders auf sein zuver­läs­siges Per­son­al überträgt. Allerd­ings obliegt die Fris­ten­prü­fung dem Recht­san­walt selb­st, wenn ihm die Akten zur Bear­beitung im Zusam­men­hang mit der frist­ge­bun­de­nen Prozesshand­lung vorgelegt wer­den. Eine Anweisung an das Bürop­er­son­al betr­e­f­fend die Frist­wahrung kann ihn von dieser Verpflich­tung

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Zulassungswiderruf wegen Vermögensverfall - und die offenen Forderungen

Die notierte Berufungsbegründungsfrist — und ihre Kontrolle bei der Berufungseinlegung

Ein Prozess­bevollmächtigter hat die notierte Beru­fungs­be­grün­dungs­frist bei Ein­le­gung der Beru­fung nochmals zu kon­trol­lieren. Geschieht dies nicht, kann eine Wiedere­in­set­zung auch dann nicht gewährt wer­den, wenn der Fehler bei der Notierung der Beru­fungs­be­grün­dungs­frist ein­er beson­deren seel­is­chen Belas­tung1 entschuld­bar gewe­sen wäre. Es entspricht ständi­ger Recht­sprechung des Bun­des­gericht­shofs, dass der Recht­san­walt die Prü­fung

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