Die Kanzlei als Betriebsstätte des freien Mitarbeiters

Betrieb­sstätte des freien Mitar­beit­ers ist der Kan­zleisitz des Auf­tragge­bers. Vor den Änderun­gen durch die Neuord­nung des steuer­lichen Reisekosten­rechts ab dem Ver­an­la­gungszeitraum 2014 durch das Gesetz zur Änderung und Vere­in­fachung der Unternehmens­besteuerung und des steuer­lichen Reisekosten­rechts vom 20.02.20131 ist der Begriff der Betrieb­sstätte schon wegen der Ver­weisung in § 4 Abs.

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Rechtsanwalt als Arbeitgeber

Damit ein frist­ge­bun­den­er Schrift­satz rechtzeit­ig gefer­tigt wird und frist­wahrend beim zuständi­gen Gericht einge­ht, muss ein Recht­san­walt die dafür erforder­lichen organ­isatorischen Vorkehrun­gen tre­f­fen. Bei ein­er Über­mit­tlung von Schrift­sätzen per Fax gehört zur Aus­gangskon­trolle eine Über­prü­fung und ein Abgle­ich der Sende­berichte1. Einem Auszu­bilden­den darf die Faxüber­mit­tlung nur über­tra­gen wer­den, wenn er mit

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Berufshaftpflichtversicherung einer Rechtsanwalts-GbR — und der Arbeitslohn

Die eigene Beruf­shaftpflichtver­sicherung ein­er Recht­san­walts-GbR führt nicht zu Arbeit­slohn bei den angestell­ten Recht­san­wäl­ten. In dem hier vom Bun­des­fi­nanzhof entsch­iede­nen Fall­hat­te eine Recht­san­waltssozi­etät, die in den Stre­it­jahren in der Rechts­form ein­er Gesellschaft bürg­er­lichen Rechts (GbR) tätig war, im eige­nen Namen und auf eigene Rech­nung eine Beruf­shaftpflichtver­sicherung abgeschlossen. Die bei ihr angestell­ten

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Die Berufshaftpflichtversicherung der Rechtsanwalts-GmbH — als Lohn der angestellten Rechtsanwälte?

Die eigene Beruf­shaftpflichtver­sicherung ein­er Recht­san­walts-GmbH nach § 59j BRAO führt nicht zu Lohn bei den angestell­ten Anwäl­ten. Die Recht­san­walts-GmbH wen­det dadurch wed­er Geld noch einen geld­w­erten Vorteil in Form des Ver­sicherungss­chutzes zu. Zu den Einkün­ften aus nicht­selb­ständi­ger Arbeit gehören gemäß § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG ‑neben

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Freie Mitarbeit in auswärtiger Steuerberatungspraxis — und die örtliche Zuständigkeit des Finanzamtes

Nach §§ 179 Abs. 1, 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b AO sind die Einkün­fte aus freiberu­flich­er Tätigkeit im Wege geson­dert­er Fest­stel­lung von Besteuerungs­grund­la­gen festzustellen, wenn das für die geson­derte Fest­stel­lung zuständi­ge Finan­zamt nicht auch für die Steuern vom Einkom­men zuständig ist. Diese Voraus­set­zung ist im Falle

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Fallbearbeitung durch einen Assessor — und das Honorar des Rechtsanwalts

Führt ein Asses­sor, der nicht als Recht­san­walt zuge­lassen ist, selb­ständig ein Ver­fahren ohne Kon­trolle durch einen zuge­lasse­nen Recht­san­walt, hat der Recht­san­walt keinen Anspruch auf Vergü­tung. So hat das Landgericht Tri­er in dem hier vor­liegen­den Fall eines Recht­san­walts entsch­ieden, der einen Asses­sor in sein­er Kan­zlei beschäftigt und für dessen Tätigkeit das

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