Der Verweis des Mandanten an die eigene Anlagevermittlungs-Firma

Der steuer­liche Berater han­delt seinem Man­dan­ten gegenüber pflichtwidrig, wenn er diesen zu einem Ver­tragss­chluss mit einem Drit­ten ver­an­lasst, ohne zu offen­baren, dass für ihn wirtschaftliche Vorteile mit einem solchen Ver­tragss­chluss ver­bun­den sind. Beweispflichtig für den Ursachen­zusam­men­hang zwis­chen Pflichtver­let­zung und Schaden ist der Man­dant, dem die Beweiser­le­ichterung im Sinne des Anscheins­be­weis­es

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Die Haftung des Steuerberaters einer GbR — und die Einbeziehung der GbR-Gesellschafter in die Schadensberechnung

Hat die steuer­liche Beratung ein­er Gesellschaft bürg­er­lichen Rechts nach dem Inhalt des Ver­trages auch die Inter­essen der Gesellschafter zum Gegen­stand, ist der Schaden unter Ein­beziehung der Ver­mö­gensla­gen der Gesellschafter zu berech­nen1. Im vor­liegen­den Fall hat­ten es die Steuer­ber­ater ein­er Psy­s­io­ther­a­peuten-GbR unter­lassen, der GbR auf die Umsatz- und Gewerbesteuerpflicht ihrer Ein­nah­men

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Beraterhaftung — und die nachfolgende Zweithandlung des Mandanten

Grund­sät­zlich schließt es eine für den Schaden mitursäch­liche wil­lentliche Hand­lung des Ver­let­zten nicht ohne weit­eres aus, den Schaden dem­jeni­gen zuzurech­nen, der die schädi­gende Kausalkette in Gang geset­zt hat1. Bestand für die Zwei­thand­lung der Geschädigten ein recht­fer­ti­gen­der Anlass oder wurde sie durch das haf­tungs­be­grün­dende Ereig­nis her­aus­ge­fordert und erweist sich die Reak­tion

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Steuerberaterhaftung — und der mißlungene Reparaturversuch des nachfolgenden Steuerberaters

Mögliche Fehler eines nach­fol­gend beauf­tragten Steuer­ber­aters, der ver­sucht, den Beratungs­fehler der zunächst man­datierten Steuer­ber­ater im Rah­men eines finanzgerichtlichen Klagev­er­fahrens zu “repari­eren”, sind wed­er geeignet, den Zurech­nungszusam­men­hang zwis­chen der Pflichtver­let­zung der ursprünglich man­datierten Steuer­ber­ater und dem der Man­dan­tin ent­stande­nen Schaden in Höhe der Kosten des finanzgerichtlichen Ver­fahrens zu unter­brechen, noch ein

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Mandat mit mehreren Gesellschaften — und die Haftung des Steuerberaters

Hat der steuer­liche Berater nach dem Inhalt des Ver­trages die Inter­essen mehrerer von seinem Man­dan­ten beherrschter Gesellschaften zu beacht­en, ist im Falle der Pflichtver­let­zung die Schadens­berech­nung unter Ein­beziehung der Ver­mö­genslage dieser Unternehmen vorzunehmen1. In dem hier vom Bun­des­gericht­shof entsch­iede­nen Fall waren die alleini­gen Gesellschaf­terin­nen ein­er oHG eben­falls Gesellschafter ein­er GmbH.

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Steuerberaterhaftung bei der Beratung verbundener Unternehmen — und die Schadensberechnung

Hat die steuer­liche Beratung nach dem Inhalt des Ver­trages die Inter­essen mehrerer ver­bun­den­er Unternehmen zum Gegen­stand, ist im Falle der Pflichtver­let­zung die Schadens­berech­nung unter Ein­beziehung der Ver­mö­genslage dieser Unternehmen vorzunehmen. In dem hier vom Bun­des­gericht­shof entsch­iede­nen Fall beauf­tragte die Unternehmerin EB die beklagte Steuer­ber­atungskan­zlei mit der steuer­rechtlichen Opti­mierung ihrer Ver­mö­gensver­hält­nisse.

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