Das „beson­de­re elek­tro­ni­sche Anwalts­post­fach“ – und kei­ne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Rechts­an­wäl­te haben kei­nen Anspruch auf Ver­wen­dung einer dem heu­ti­gen Stand der Tech­nik ent­spre­chen­den, siche­ren Ende-zu-Ende-Ver­­­schlüs­­se­­lungs­­­tech­­nik bei der Über­mitt­lung von Nach­rich­ten mit­tels des für die Anwalt­schaft ver­pflich­ten­den „beson­de­ren elek­tro­ni­schen Anwalts­post­fachs“. Dies ent­schied jetzt der Senats für Anwalts­sa­chen des Bun­des­ge­richts­hofs­auf die Kla­ge meh­re­rer Rechts­an­wäl­te gegen die Bun­des­rechts­an­walts­kam­mer, die für die Rechts­an­wäl­te auf

Lesen
Elektronischer Rechtsverkehr / BeA

Über­mitt­lung per beA – und die Fra­ge nach der rich­ti­gen Signaturkarte

Ein elek­tro­ni­sches Doku­ment, das aus einem beson­de­ren elek­tro­ni­schen Anwalts­post­fach ver­sandt wird und nicht mit einer qua­li­fi­zier­ten elek­tro­ni­schen Signa­tur ver­se­hen ist, ist nur dann auf einem siche­ren Über­mitt­lungs­weg ein­ge­reicht, wenn die das Doku­ment signie­ren­de und damit ver­ant­wor­ten­de Per­son mit der des tat­säch­li­chen Ver­sen­ders über­ein­stimmt. Nach § 72a Abs. 2 Satz 1 ArbGG ist

Lesen

Beson­de­res elek­tro­ni­sches Anwalts­post­fach – und die Anwaltsverschwiegenheit

Ein Rechts­an­walt, der einen gesetz­lich eröff­ne­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­weg bestim­mungs­ge­mäß nutzt, ver­stößt nicht gegen sei­ne Berufs­pflich­ten. Der Bun­des­ge­richts­hof hat mit Urteil vom 11.01.2016 auf die Ein­schät­zungs­prä­ro­ga­ti­ve des Gesetz­ge­bers hin­ge­wie­sen, die nicht ohne beson­de­ren Grund gericht­lich nach­prüf­bar ist. Einer Aus­ein­an­der­set­zung mit der Fra­ge, ob die Nut­zung des elek­tro­ni­schen Anwalts­post­fachs in deut­li­chem Wider­spruch zur anwaltlichen

Lesen

Beson­de­res elek­tro­ni­sches Anwalts­post­fach (beA) in Betrieb

Das beson­de­re elek­tro­ni­sche Anwalts­post­fach (beA) ist am Mon­tag in Betrieb gegan­gen.  Die Bun­des­rechts­an­walts­kam­mer hat damit das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­tem gestar­tet, mit dem künf­tig alle zuge­las­se­nen Rechts­an­wäl­tin­nen und Rechts­an­wäl­te ver­an­lasst wer­den sol­len, am elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehr mit den Gerich­ten teil­zu­neh­men. Der Start des beA hat­te sich zuletzt auf­grund zwei­er einst­wei­li­ger Anord­nun­gen des Anwalts­ge­richts­hofs Berlin

Lesen