Einbeziehung Dritter in den Schutzbereich eines Rechtsberatungsvertrages

Ein­be­zie­hung Drit­ter in den Schutz­be­reich eines Rechts­be­ra­tungs­ver­tra­ges

Mit der Fra­ge der Ein­be­zie­hung von Drit­ten in den Schutz­be­reich eines Rechts­be­ra­tungs­ver­tra­ges hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen : Der Aus­gangs­sach­ver­halt In dem die­ser Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs zugrun­de lie­gen­den Fall nah­men zwei Schwes­tern einen Rechts­an­walt wegen feh­ler­haf­ter Rechts­be­ra­tung ins­be­son­de­re auf die Zah­lung von Scha­dens­er­satz in Anspruch und begehr­ten zudem die

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Die Frage nach dem Zustellungsdatum - und die Haftung des Anwalts

Die Fra­ge nach dem Zustel­lungs­da­tum – und die Haf­tung des Anwalts

Aktu­ell hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof mit der Fra­ge zu befas­sen, inwie­weit sich ein Rechts­an­walt auf Anga­ben sei­nes Man­dan­ten über den Zeit­punkt des Zugangs eines Kün­di­gungs­schrei­bens ver­las­sen darf : Die im Aus­gangs­fall von der Man­dan­tin gewünsch­te Kün­di­gungs­schutz­kla­ge muss­te nach § 4 Abs. 1 Satz 1 KSchG inner­halb einer Frist von drei Wochen nach Zugang der

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Die Steuerhaftung des Rechtsanwalts - und der bestandskräftige Steuerbescheid

Die Steu­er­haf­tung des Rechts­an­walts – und der bestands­kräf­ti­ge Steu­er­be­scheid

Der Ein­wen­dungs­aus­schluss nach § 166 AO kann auch zu Las­ten eines vom Steu­er­pflich­ti­gen beauf­trag­ten ‑und für die Steu­er­schuld haf­­ten­­den- Rechts­an­walts wir­ken, wenn er man­gels ent­ge­gen­ste­hen­der Wei­sung in der Lage gewe­sen wäre, den gegen den Steu­er­pflich­ti­gen erlas­se­nen Bescheid als des­sen Bevoll­mäch­tig­ter anzu­fech­ten. Ist die Steu­er dem Steu­er­pflich­ti­gen gegen­über unan­fecht­bar fest­ge­setzt, so

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Pressemitteilungen als Anwaltsfortbildung…

Pres­se­mit­tei­lun­gen als Anwalts­fort­bil­dung…

Ein gewis­sen­haf­ter Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ter prüft, ob bereits Ent­schei­dun­gen des maß­geb­li­chen Spruch­kör­pers zur streit­ge­gen­ständ­li­chen Rechts­fra­ge vor­lie­gen ; und vom Gericht dazu eine Pres­se­mit­tei­lung ver­öf­fent­licht wur­de. Der in Art. 103 Abs. 1 GG ver­bürg­te Anspruch auf recht­li­ches Gehör gewähr­leis­tet den Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten das Recht, sich nicht nur zu dem der Ent­schei­dung zugrun­de lie­gen­den Sach­ver­halt, son­dern auch

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Der Verweis des Mandanten an die eigene Anlagevermittlungs-Firma

Der Ver­weis des Man­dan­ten an die eige­ne Anla­ge­ver­mitt­lungs-Fir­ma

Der steu­er­li­che Bera­ter han­delt sei­nem Man­dan­ten gegen­über pflicht­wid­rig, wenn er die­sen zu einem Ver­trags­schluss mit einem Drit­ten ver­an­lasst, ohne zu offen­ba­ren, dass für ihn wirt­schaft­li­che Vor­tei­le mit einem sol­chen Ver­trags­schluss ver­bun­den sind. Beweis­pflich­tig für den Ursa­chen­zu­sam­men­hang zwi­schen Pflicht­ver­let­zung und Scha­den ist der Man­dant, dem die Beweis­erleich­te­rung im Sin­ne des Anscheins­be­wei­ses

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Die nicht vertragsgerechte Beratung - und die Entscheidung des Mandanten

Die nicht ver­trags­ge­rech­te Bera­tung – und die Ent­schei­dung des Man­dan­ten

Durch­grei­fen­den recht­li­chen Beden­ken hat­te der Bun­des­ge­richts­hof jedoch bei der Fra­ge, ob und war­um eine Kau­sa­li­tät zwi­schen der jewei­li­gen Pflicht­ver­let­zung und einem in der Zeich­nung der Kapi­tal­an­la­gen zu sehen­den Scha­den zu beja­hen sei : Wie sich ein Man­dant bei ver­trags­ge­rech­ter Bera­tung ver­hal­ten hät­te, zählt zur haf­tungs­aus­fül­len­den Kau­sa­li­tät, die der Man­dant nach §

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Haftungsverjährung in Altfällen

Haf­tungs­ver­jäh­rung in Alt­fäl­len

Nach Art. 229 § 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 13 EGBGB ist auf die durch das Gesetz zur Anpas­sung von Ver­jäh­rungs­vor­schrif­ten an das Gesetz zur Moder­ni­sie­rung des Schuld­rechts vom 09.12 2004 geän­der­ten Vor­schrif­ten des Steu­er­be­ra­tungs­ge­set­zes Art. 229 § 6 EGBGB ent­spre­chend anzu­wen­den. Danach rich­tet sich der Beginn der Ver­jäh­rung nur für den

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Der Umfang der Beraterhaftung

Der Umfang der Bera­ter­haf­tung

Besteht eine Scha­dens­er­satz­pflicht des Steu­er­be­ra­ters, ist zu beach­ten, dass ein Man­dant, der infol­ge feh­ler­haf­ter Bera­tung durch den Steu­er­be­ra­ter eine nach­tei­li­ge Ver­mö­gens­dis­po­si­ti­on getrof­fen hat, grund­sätz­lich nur den Scha­den ersetzt ver­lan­gen kann, der ihm durch das Ver­trau­en auf die Rich­tig­keit und Voll­stän­dig­keit der Bera­tung ent­stan­den ist . Der Man­dant ist erst geschä­digt,

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Schadensersatzansprüche wegen unklarer Vertragsgestaltung - und ihre Verjährung

Scha­dens­er­satz­an­sprü­che wegen unkla­rer Ver­trags­ge­stal­tung – und ihre Ver­jäh­rung

Mani­fes­tiert sich die Pflicht­ver­let­zung in einer unkla­ren Ver­trags­ge­stal­tung, so ent­steht der Scha­den, sobald der Ver­trags­geg­ner aus dem Ver­trag Rech­te gegen sei­nen Ver­trags­part­ner her­lei­tet . Der aus einem bestimm­ten Ver­hal­ten erwach­sen­de Scha­den ist in der Regel als ein Gan­zes auf­zu­fas­sen. Es gilt daher eine ein­heit­li­che Ver­jäh­rungs­frist, wenn schon beim Auf­tre­ten des

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Auslagenerstattung für die Anschlussdeckung zur Vermögensschadenshaftpflichtversicherung

Aus­la­gen­er­stat­tung für die Anschluss­de­ckung zur Ver­mö­gens­scha­dens­haft­pflicht­ver­si­che­rung

Eine vom Rechts­an­walt im Ein­zel­fall gezahl­te Prä­mie für eine Anschluss­de­ckung zur Ver­mö­gens­scha­dens­haft­pflicht­ver­si­che­rung löst, soweit die Prä­mie auf Haf­tungs­be­trä­ge bis 30 Mio. € ent­fällt, kei­nen gesetz­li­chen Ver­gü­tungs­an­spruch aus. Zur gesetz­li­chen Ver­gü­tung eines Rechts­an­walts zäh­len neben den Gebüh­ren auch die Aus­la­gen (§ 1 Abs. 1 Satz 1 RVG). Was zu den Aus­la­gen zählt, ist in

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Scheidungsfolgenvereinbarung -und die Beratungspflicht des Anwaltsmediators

Schei­dungs­fol­gen­ver­ein­ba­rung ‑und die Bera­tungs­pflicht des Anwalts­me­dia­tors

Die Bera­tungs­pflicht des Anwalts­me­dia­tors erstreckt sich bei gewünsch­ter ein­ver­nehm­li­cher Rege­lung der Schei­dungs­fol­gen auch auf die Fol­ge­sa­che Ver­sor­gungs­aus­gleich. Auf den abge­schlos­se­nen Media­ti­ons­ver­trag fin­den die Grund­sät­ze der Anwalts­haf­tung Anwen­dung. Die Bera­tung über die Fol­ge­sa­che Ver­sor­gungs­aus­gleich war im vor­lie­gen­den Fall von dem Media­ti­ons­ver­trag umfasst. Unstrei­tig schlos­sen die dama­li­gen Ehe­leu­te mit der Media­to­rin einen

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Anwaltshaftung - und das Verschulden des Terminsanwalts

Anwalts­haf­tung – und das Ver­schul­den des Ter­mins­an­walts

Das Ver­schul­den des Ter­mins­an­walts kann der Man­dan­tin im Rah­men der Haf­tung des Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten nicht als Mit­ver­schul­den nach §§ 254, 278 BGB ange­rech­net wer­den. Meh­re­re in der­sel­ben Sache beauf­trag­te Rechts­an­wäl­te, gleich ob sie nach­ein­an­der oder neben­ein­an­der tätig wer­den, füh­ren recht­lich selb­stän­di­ge Man­da­te aus. Es kann daher kei­ner der Anwäl­te in sei­nem

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Haftung des Mediators - und die Haftung des Prozessanwalts

Haf­tung des Media­tors – und die Haf­tung des Pro­zess­an­walts

Mit der Haf­tung des Anwalts­me­dia­tors neben einem Ter­mins­an­walt, der im Ter­min den Ver­sor­gungs­aus­gleich durch Ver­ein­ba­rung aus­schließt, hat­te sich jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Stutt­gart zu befas­sen : Zwi­schen dem Pro­zess­an­walt und der Media­to­rin besteht im Hin­blick auf den Scha­dens­er­satz­an­spruch des Ehe­gat­ten ein Gesamt­schuld­ver­hält­nis im Sin­ne des § 421 BGB. Der Aus­gleichs­an­spruch des §

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Die Haftung des Steuerberaters einer GbR - und die Einbeziehung der GbR-Gesellschafter in die Schadensberechnung

Die Haf­tung des Steu­er­be­ra­ters einer GbR – und die Ein­be­zie­hung der GbR-Gesell­schaf­ter in die Scha­dens­be­rech­nung

Hat die steu­er­li­che Bera­tung einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts nach dem Inhalt des Ver­tra­ges auch die Inter­es­sen der Gesell­schaf­ter zum Gegen­stand, ist der Scha­den unter Ein­be­zie­hung der Ver­mö­gens­la­gen der Gesell­schaf­ter zu berech­nen . Im vor­lie­gen­den Fall hat­ten es die Steu­er­be­ra­ter einer Psy­­si­o­­the­ra­­peu­­ten-GbR unter­las­sen, der GbR auf die Umsatz- und Gewer­be­steu­er­pflicht ihrer

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Beraterhaftung - und die nachfolgende Zweithandlung des Mandanten

Bera­ter­haf­tung – und die nach­fol­gen­de Zweit­hand­lung des Man­dan­ten

Grund­sätz­lich schließt es eine für den Scha­den mit­ur­säch­li­che wil­lent­li­che Hand­lung des Ver­letz­ten nicht ohne wei­te­res aus, den Scha­den dem­je­ni­gen zuzu­rech­nen, der die schä­di­gen­de Kau­sal­ket­te in Gang gesetzt hat . Bestand für die Zweit­hand­lung der Geschä­dig­ten ein recht­fer­ti­gen­der Anlass oder wur­de sie durch das haf­tungs­be­grün­den­de Ereig­nis her­aus­ge­for­dert und erweist sich die

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Steuerberaterhaftung - und der mißlungene Reparaturversuch des nachfolgenden Steuerberaters

Steu­er­be­ra­ter­haf­tung – und der miß­lun­ge­ne Repa­ra­tur­ver­such des nach­fol­gen­den Steu­er­be­ra­ters

Mög­li­che Feh­ler eines nach­fol­gend beauf­trag­ten Steu­er­be­ra­ters, der ver­sucht, den Bera­tungs­feh­ler der zunächst man­da­tier­ten Steu­er­be­ra­ter im Rah­men eines finanz­ge­richt­li­chen Kla­ge­ver­fah­rens zu „repa­rie­ren“, sind weder geeig­net, den Zurech­nungs­zu­sam­men­hang zwi­schen der Pflicht­ver­let­zung der ursprüng­lich man­da­tier­ten Steu­er­be­ra­ter und dem der Man­dan­tin ent­stan­de­nen Scha­den in Höhe der Kos­ten des finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­rens zu unter­bre­chen, noch ein

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Die vergeigte erste Instanz - und die unzureichende Belehrung über die Erfolgsaussichten der Berufung

Die ver­geig­te ers­te Instanz – und die unzu­rei­chen­de Beleh­rung über die Erfolgs­aus­sich­ten der Beru­fung

Hat der Rechts­an­walt den Ver­lust des Vor­pro­zes­ses auf­grund einer unzu­rei­chen­den oder feh­ler­haf­ten recht­li­chen Bera­tung und Ver­tre­tung zu ver­ant­wor­ten, trifft den über die Erfolgs­aus­sich­ten eines Rechts­mit­tels unzu­rei­chend auf­ge­klär­ten Man­dan­ten kein Mit­ver­schul­den, wenn er es unter­lässt, gegen die nach­tei­li­ge Ent­schei­dung im Vor­pro­zess Rechts­mit­tel ein­zu­le­gen. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung kann sich der Rechts­an­walt regel­mä­ßig

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Anwaltshaftung - und die Vermögensschäden des Vertreters des Mandanten

Anwalts­haf­tung – und die Ver­mö­gens­schä­den des Ver­tre­ters des Man­dan­ten

Unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen ist der Ver­tre­ter des Man­da­ten als Drit­te in den Schutz­be­reich eines Anwalts­ver­tra­ges ein­be­zo­gen ? Mit die­ser Fra­ge muss­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof auf eine Anwalts­haf­tungs­kla­ge des ehe­ma­li­gen baden-wür­t­­te­m­­ber­­gi­­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Map­pus beschäf­ti­gen : Die­ser war von Febru­ar 2010 bis Mai 2011 Minis­ter­prä­si­dent des Lan­des Baden-Wür­t­­te­m­­berg. Das Land Baden-Wür­t­­te­m­­berg beauf­trag­te die

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Die Belehrungspflicht des Rechtsanwalts

Die Beleh­rungs­pflicht des Rechts­an­walts

Ein Rechts­an­walt ist im Rah­men des ihm erteil­ten Man­da­tes ver­pflich­tet, den Auf­trag­ge­ber umfas­send zu beleh­ren, sei­ne Belan­ge nach jeder Rich­tung wahr­zu­neh­men und sei­nen Auf­trag so zu erle­di­gen, dass Nach­tei­le für den Man­dan­ten mög­lichst ver­mie­den wer­den. Droht dem Man­dan­ten ein Rechts­ver­lust, hat er die­sem durch geeig­ne­te Maß­nah­men ent­ge­gen­zu­wir­ken . Der Man­dant

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Anwaltshaftung - und die Vermutung beratungsgemäßen Verhaltens

Anwalts­haf­tung – und die Ver­mu­tung bera­tungs­ge­mä­ßen Ver­hal­tens

Die Ver­mu­tung des bera­tungs­ge­mä­ßen Ver­hal­tens kommt zur Anwen­dung, wenn im Hin­blick auf die Inter­es­sen­la­ge oder ande­re objek­ti­ve Umstän­de eine bestimm­te Ent­schlie­ßung des zutref­fend infor­mier­ten Man­dan­ten mit Wahr­schein­lich­keit zu erwar­ten wäre. Vor­aus­set­zung sind danach tat­säch­li­che Fest­stel­lun­gen, die im Fal­le sach­ge­rech­ter Auf­klä­rung durch den recht­li­chen Bera­ter aus der Sicht eines ver­nünf­tig urtei­len­den

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Betreuungsunterhalt - und die Ersatzpflicht des Rechtsanwalts bei der nächsten Hochzeit

Betreu­ungs­un­ter­halt – und die Ersatz­pflicht des Rechts­an­walts bei der nächs­ten Hoch­zeit

Schließt die Gläu­bi­ge­rin eines Anspruchs auf Betreu­ungs­un­ter­halt aus § 1615 l Abs. 2 Satz 2 BGB auf­grund einer feh­ler­haf­ten Bera­tung durch ihren Rechts­an­walt über den Fort­be­stand des Anspruchs bei Ehe­schlie­ßung die Ehe mit einem neu­en Part­ner, kann der Weg­fall des Anspruchs auf Betreu­ungs­un­ter­halt durch den Anspruch auf Fami­li­en­un­ter­halt kom­pen­siert wer­den. In dem hier

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Mandat mit mehreren Gesellschaften - und die Haftung des Steuerberaters

Man­dat mit meh­re­ren Gesell­schaf­ten – und die Haf­tung des Steu­er­be­ra­ters

Hat der steu­er­li­che Bera­ter nach dem Inhalt des Ver­tra­ges die Inter­es­sen meh­re­rer von sei­nem Man­dan­ten beherrsch­ter Gesell­schaf­ten zu beach­ten, ist im Fal­le der Pflicht­ver­let­zung die Scha­dens­be­rech­nung unter Ein­be­zie­hung der Ver­mö­gens­la­ge die­ser Unter­neh­men vor­zu­neh­men . In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall waren die allei­ni­gen Gesell­schaf­te­rin­nen einer oHG eben­falls Gesell­schaf­ter einer

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Steuerberaterhaftung bei der Beratung verbundener Unternehmen  - und die Schadensberechnung

Steu­er­be­ra­ter­haf­tung bei der Bera­tung ver­bun­de­ner Unter­neh­men – und die Scha­dens­be­rech­nung

Hat die steu­er­li­che Bera­tung nach dem Inhalt des Ver­tra­ges die Inter­es­sen meh­re­rer ver­bun­de­ner Unter­neh­men zum Gegen­stand, ist im Fal­le der Pflicht­ver­let­zung die Scha­dens­be­rech­nung unter Ein­be­zie­hung der Ver­mö­gens­la­ge die­ser Unter­neh­men vor­zu­neh­men. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall beauf­trag­te die Unter­neh­me­rin EB die beklag­te Steu­er­be­ra­tungs­kanz­lei mit der steu­er­recht­li­chen Opti­mie­rung ihrer Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se.

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