Zurückweisung eines Verfahrensbevollmächtigten  - vor seiner Zulassung als Rechtsanwalt

Zurückweisung eines Verfahrensbevollmächtigten — vor seiner Zulassung als Rechtsanwalt

Die Zurück­weisung eines Bevollmächtigten wegen unbefugter Hil­feleis­tung in Kindergeld­sachen wird nicht rück­wirk­end rechtswidrig, wenn der Bevollmächtigte später als Recht­san­walt zuge­lassen wird. Für die Prü­fung der Recht­mäßigkeit des Zurück­weisungs­beschei­ds nach § 80 Abs. 5 AO sind die Ver­hält­nisse bei dessen Erge­hen maßgebend1. Die zunächst begrün­dete Zurück­weisung eines Bevollmächtigten wegen unbefugter Hil­feleis­tung

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Zulassungswiderruf wegen Vermögensverfalls - und die selbst auferlegten Beschränkungen

Die unleserliche Unterschrift unter dem Schriftsatz

Dem Schrift­­form-Erforder­­nis (hier: nach § 120 Abs. 1 S. 1 FGO) ist nur genügt, wenn das maßge­bliche Schrift­stück von dem­jeni­gen, der die Ver­ant­wor­tung für seinen Inhalt trägt, eigen­händig, d.h. mit einem die Iden­tität des Unter­schreiben­den aus­re­ichend kennze­ich­nen­den, indi­vidu­ellen Schriftzug hand­schriftlich unterze­ich­net ist. Hier­für ist nicht erforder­lich, dass der Name voll

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Wenn das Gericht der eidesstattlichen Versicherung nicht glaubt…

Terminsverlegung — und die hinreichenden Gründe

Nach § 155 Satz 1 FGO i.V.m. § 227 ZPO kön­nen die Gerichte der Finanzgerichts­barkeit aus erhe­blichen Grün­den einen Ter­min aufheben oder ver­legen. Wenn erhe­bliche Gründe vor­liegen, verdichtet sich das Ermessen zu ein­er Recht­spflicht und muss der Ter­min zur Gewährleis­tung des rechtlichen Gehörs ver­legt wer­den, selb­st wenn das Gericht die

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Zahlungsverzug - und die Beauftragung eines Rechtsanwalts

Vertretungszwang bei der Nichtzulassungsbeschwerde — und die nicht unterschriebene Beschwerdebegründung

Vor dem Bun­des­fi­nanzhof muss sich ‑wie auch aus der Rechtsmit­tel­belehrung in dem ange­focht­e­nen Urteil her­vorge­ht- jed­er Beteiligte, sofern es sich nicht um eine juris­tis­che Per­son des öffentlichen Rechts oder um eine Behörde han­delt, durch einen Recht­san­walt, Steuer­ber­ater, Steuer­bevollmächtigten, Wirtschaft­sprüfer oder verei­digten Buch­prüfer als Bevollmächtigten vertreten lassen; zur Vertre­tung berechtigt sind

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Zahlungsverzug - und die Beauftragung eines Rechtsanwalts

Urlaubsplanung — und der Antrag auf Terminsverlegung

Gemäß § 155 FGO i.V.m. § 227 Abs. 1 ZPO ist Voraus­set­zung für eine Ter­minsver­legung, dass hier­für erhe­bliche Gründe vor­liegen. Die erhe­blichen Gründe sind auf Ver­lan­gen des Vor­sitzen­den glaub­haft zu machen (§ 227 Abs. 2 ZPO). Die Glaub­haft­machung erfordert zwar nicht den vollen Beweis, wohl aber die über­wiegende Wahrschein­lichkeit, dass

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