Das Vertrauen des Fachanwalts in die Rechtsmittelbelehrung

Auch ein Recht­san­walt, der Fachan­walt für Miet- und Woh­nung­seigen­tum­srecht ist, darf in der Regel darauf ver­trauen, dass die Rechtsmit­tel­belehrung in Woh­nung­seigen­tumssachen und in Zivil­sachen mit woh­nung­seigen­tum­srechtlichem Bezug zutr­e­f­fend ist1. In dem hier vom Bun­des­gericht­shof entsch­iede­nen Fall hat­te die bei dem Landgericht Ful­da ein­gelegte Beru­fung die Frist des § 517 ZPO

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Besondere praktische Kenntnisse des angehenden Fachanwalts — und die Fallgewichtung

Nach § 43c Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 2 Abs. 1 FAO hat der Antrag­steller für die Ver­lei­hung ein­er Fachan­walts­beze­ich­nung beson­dere the­o­retis­che Ken­nt­nisse und beson­dere prak­tis­che Erfahrun­gen nachzuweisen. Solche liegen vor, wenn sie auf dem Fachge­bi­et erhe­blich das Maß dessen über­steigen, das üblicher­weise durch die beru­fliche Aus­bil­dung und prak­tis­che

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Der Fachanwalt für Verkehrsrecht — und die Fortbildung inVernehmungslehre und Vernehmungstaktik

Bei einem Sem­i­nar “Vernehmungslehre und Vernehmungstak­tik” kann es sich um eine anwaltliche Fort­bil­dungsver­anstal­tung im Sinne des § 15 Abs. 1 Satz 1 der Fachan­walt­sor­d­nung für das Fachge­bi­et Verkehrsrecht han­deln. Die hier maßge­bliche Vorschrift des § 15 Satz 1 FAO in der Fas­sung vom 01.07.2009 sah vor, dass der Fachan­walt an

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Die Fortbildungspflicht des Fachanwalts — und ihre verspätete Erfüllung

Fort­bil­dungsstun­den, die der Recht­san­walt nach Zustel­lung des Wider­rufs­beschei­ds absolviert hat, kön­nen sich auf die Recht­mäßigkeit des zuvor ergan­genen, auf der Ver­let­zung der Fort­bil­dungspflicht im abge­laufe­nen Jahr beruhen­den Wider­rufs der Erlaub zum Führen der Fachan­walts­beze­ich­nung nicht mehr auswirken. Der Tatbe­stand der Nichter­fül­lung der Fort­bil­dungspflicht ste­ht mit Ablauf des Jahres fest1. Nach

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Der Verzicht auf den Fachanwalt

Verzichtet der Recht­san­walt gegenüber der Recht­san­walt­skam­mer schriftlich auf die ihm ver­liehene Befug­nis zum Führen ein­er Fachan­walts­beze­ich­nung, so ist diese hier­durch regelmäßig “auf andere Weise” gemäß § 32 BRAO in Verbindung mit § 43 Abs. 2 VwVfG erledigt, ohne dass es hier­für zusät­zlich eines rechts­gestal­tenden Aktes — etwa in Gestalt eines

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