Zwingende Überlegungsfrist vor dem Grundstückskauf

Schadensersatzansprüche wegen unklarer Vertragsgestaltung — und ihre Verjährung

Man­i­festiert sich die Pflichtver­let­zung in ein­er unklaren Ver­trags­gestal­tung, so entste­ht der Schaden, sobald der Ver­trags­geg­n­er aus dem Ver­trag Rechte gegen seinen Ver­tragspart­ner her­leit­et1. Der aus einem bes­timmten Ver­hal­ten erwach­sende Schaden ist in der Regel als ein Ganzes aufz­u­fassen. Es gilt daher eine ein­heitliche Ver­jährungs­frist, wenn schon beim Auftreten des ersten

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Zurückweisung eines Verfahrensbevollmächtigten  - vor seiner Zulassung als Rechtsanwalt

Scheidungsfolgenvereinbarung ‑und die Beratungspflicht des Anwaltsmediators

Die Beratungspflicht des Anwalts­me­di­a­tors erstreckt sich bei gewün­schter ein­vernehm­lich­er Regelung der Schei­dungs­fol­gen auch auf die Folge­sache Ver­sorgungsaus­gle­ich. Auf den abgeschlosse­nen Medi­a­tionsver­trag find­en die Grund­sätze der Anwalt­shaf­tung Anwen­dung. Die Beratung über die Folge­sache Ver­sorgungsaus­gle­ich war im vor­liegen­den Fall von dem Medi­a­tionsver­trag umfasst. Unstre­it­ig schlossen die dama­li­gen Eheleute mit der Medi­a­torin einen

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Zulassungswiderruf wegen Vermögensverfall - und der Beurteilungszeitpunkt

Anwaltshaftung — und das Verschulden des Terminsanwalts

Das Ver­schulden des Ter­min­san­walts kann der Man­dan­tin im Rah­men der Haf­tung des Prozess­bevollmächtigten nicht als Mitver­schulden nach §§ 254, 278 BGB angerech­net wer­den. Mehrere in der­sel­ben Sache beauf­tragte Recht­san­wälte, gle­ich ob sie nacheinan­der oder nebeneinan­der tätig wer­den, führen rechtlich selb­ständi­ge Man­date aus. Es kann daher kein­er der Anwälte in seinem

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Wiedereinsetzung - und das Organisationsverschulden des Prozessbevollmächtigten

Haftung des Mediators — und die Haftung des Prozessanwalts

Mit der Haf­tung des Anwalts­me­di­a­tors neben einem Ter­min­san­walt, der im Ter­min den Ver­sorgungsaus­gle­ich durch Vere­in­barung auss­chließt, hat­te sich jet­zt das Ober­lan­des­gericht Stuttgart zu befassen: Zwis­chen dem Prozes­san­walt und der Medi­a­torin beste­ht im Hin­blick auf den Schadenser­satzanspruch des Ehe­gat­ten ein Gesamtschuld­ver­hält­nis im Sinne des § 421 BGB. Der Aus­gle­ich­sanspruch des §

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Zurückweisung eines Rechtsbeistands als Bevollmächtigten in Kindergeldsachen

Beraterhaftung — und die nachfolgende Zweithandlung des Mandanten

Grund­sät­zlich schließt es eine für den Schaden mitursäch­liche wil­lentliche Hand­lung des Ver­let­zten nicht ohne weit­eres aus, den Schaden dem­jeni­gen zuzurech­nen, der die schädi­gende Kausalkette in Gang geset­zt hat1. Bestand für die Zwei­thand­lung der Geschädigten ein recht­fer­ti­gen­der Anlass oder wurde sie durch das haf­tungs­be­grün­dende Ereig­nis her­aus­ge­fordert und erweist sich die Reak­tion

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