Der auf einem Notaranderkonto hinterlegte Kaufpreises — und die treuwidrigen Verfügungen des Notars

Der Auszahlung des auf einem Notaran­derkon­to hin­ter­legten Kauf­preis­es an den Verkäufer ste­ht nicht ent­ge­gen, dass der beurkun­dende Notar treuwidrige Abbuchun­gen von diesem Kon­to ver­an­lasst und später den Fehlbe­stand durch eine eben­falls treuwidrige Über­weisung von einem anderen auf seinen Namen lau­t­en­den Notaran­derkon­to aus­geglichen hat. In dem hier vom Bun­des­gericht­shof entsch­iede­nen Fall

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Die von den Vertragsparteien bevollmächtigte Notarangestellte — und die Anweisungspflicht des Notars

Nach § 19 Abs. 1 Satz 1 BNo­tO ist der Notar zum Schadenser­satz verpflichtet, wenn er die einem anderen gegenüber obliegende Amt­spflicht fahrläs­sig oder vorsät­zlich ver­let­zt und dadurch ein Schaden entste­ht. Der Notar ist jedoch nci­ht verpflichtet, seine von den Beteiligten bevollmächtigteb Angestell­ten anzuweisen, für die Käufer oder die Verkäuferin

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Falschbeurkundung im Amt — und der unzutreffende Wohnort

Macht sich ein Notar gemäß § 348 Abs. 1 StGB straf­bar, wenn er bei der Beurkun­dung eines Ver­trages einen unzutr­e­f­fend­en Wohnort eines Ver­trags­beteiligten beurkun­det? Der Bun­des­gericht­shof dif­feren­ziert hier: Der 1. Straf­se­n­at des Bun­des­gericht­shofes hat­te darüber zu befind­en, ob ein Notar Erk­lärun­gen beurkun­det hat­te, die tat­säch­lich nicht erfol­gt waren1. Der Entschei­dung

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Notarhaftung — und der zu ersetzende Schaden

Zur Beant­wor­tung der Frage, welchen Schaden eine Amt­spflichtver­let­zung zur Folge hat, ist in den Blick zu nehmen, welchen Ver­lauf die Dinge bei pflicht­gemäßem Ver­hal­ten genom­men hät­ten und wie die Ver­mö­genslage des Betrof­fe­nen sein würde, wenn der Notar die Pflichtver­let­zung nicht began­gen hätte1. Die erforder­liche Fest­stel­lung dieses Ursachen­zusam­men­hangs gehört zur haf­tungsaus­fül­len­den

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Notarhaftung bei der Beurkundung des Verkaufs von Grundstücksteilflächen — und der Verjährungsbegin

Im Bere­ich der notariellen Amt­shaf­tung (§ 19 Abs. 1 BNo­tO) kann die Über­mit­tlung ein­er Ein­tra­gungsnachricht des Grund­buchamts im Einzelfall — ins­beson­dere in sehr ein­fach gelagerten Sachen — für die Erfül­lung der sub­jek­tiv­en Voraus­set­zun­gen des Ver­jährungs­be­ginns nach § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB (Ken­nt­nis oder grob fahrläs­sige Unken­nt­nis von ein­er

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