Der ehe­ma­li­ge Rich­ter als Rechtsanwalt

Ein Tätig­keits­ver­bot eines ehe­ma­li­gen Rich­ters als Rechts­an­walt bei sei­nem frü­he­ren Gericht tätig zu sein, ist recht­mä­ßig. Maß­geb­lich ist dabei, wie der frü­he­re Rich­ter als Rechts­an­walt von den Rechts­su­chen­den auf­grund sei­ner frü­he­ren Funk­ti­on wahr­ge­nom­men wird. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts des Saar­lan­des in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Eil­an­tra­ges eines im Ruhestand

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Inter­es­sen­kon­flik­te bei Ehe­schei­dung und Kindesunterhalt

Ver­tritt ein Rechts­an­walt einen Ehe­part­ner in des­sen Schei­dungs­ver­fah­ren sowie in der Fol­ge­sa­che Zuge­winn­aus­gleich und gleich­zei­tig den voll­jäh­ri­gen Sohn bei des­sen Kla­ge auf Kin­des­un­ter­halt gegen den ande­ren Ehe­gat­ten, so liegt hier­in nicht in jedem Fall ein Ver­stoß gegen das Ver­bot der Wahr­neh­mung wider­strei­ten­der Inter­es­sen, §§ 43a Abs. 4 BRAO, 3 Abs. 1 1. Alt. BORA.

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Der Gech­äfts­füh­rer und der Steu­er­be­ra­ter der GmbH

Der Gesell­schaf­ter und der Geschäfts­füh­rer kön­nen in den Schutz­be­reich eines zwi­schen einer GmbH und einem Steu­er­be­ra­ter geschlos­se­nen Ver­tra­ges ein­be­zo­gen sein, wel­cher die Prü­fung einer mög­li­chen Insol­venz­rei­fe der GmbH zum Gegen­stand hat. Inhalts­über­sichtDie Tätig­keit des SteuerberaterEin­be­zie­hung Drit­ter in den Schutz­be­reich des Steu­er­be­ra­ter-Ver­tra­ge­sEin­­be­­zie­hung des Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rers­Mit­­­ver­­­schu­l­­den des Ver­trags­part­ners oder des DrittenScha­dens­kau­sa­li­tätScha­dens­be­rech­nung Die Tätig­keit des

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Der Rechts­an­walts als Man­dant – und die bestehen­den Belehrungspflichten

Eine Rechts­an­walts­so­zie­tät ist auch dann ver­pflich­tet, über die Erfolgs­aus­sich­ten eines von der Man­dan­tin beab­sich­tig­ten Rechts­streits zu beleh­ren, wenn das Man­dat von einer Gesell­schaft mit beschränk­ter Haf­tung erteilt wor­den ist, deren Geschäfts­füh­rer und Gesell­schaf­ter selbst Rechts­an­wäl­te und Mit­glie­der der beauf­trag­ten Sozie­tät sind. Auch in die­sem Fall kann ver­mu­tet wer­den, die Mandantin

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