Zulassungswiderruf wegen Vermögensverfalls - und die selbst auferlegten Beschränkungen

Zulassungswiderruf nach Insolvenzeröffnung

Seit der mit Wirkung vom 01.07.2014 in Kraft getrete­nen Insol­ven­zrecht­sre­form wird mit der Ankündi­gung ein­er Restschuld­be­freiung durch Beschluss gemäß § 287a InsO n.F. die geset­zliche Ver­mu­tung des Ver­mö­gensver­falls (§ 14 Abs. 2 Nr. 7 BRAO) nicht mehr wider­legt. Gemäß § 14 Abs. 2 Nr. 7 BRAO ist die Zulas­sung zur

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Zustellung von Anwalt zu Anwalt - und die Verweigerung der Mitwirkung

Der insolvente Rechtsanwalt

Ist ein Insol­ven­zver­fahren über das Ver­mö­gen des Recht­san­walts eröffnet, resul­tiert hier­aus die geset­zliche Ver­mu­tung des Ver­mö­gensver­falls. Eine Gefährdung der Inter­essen der Recht­suchen­den ist auch nicht bere­its deshalb aus­geschlossen, weil der Recht­san­walt selb­st kein Fremdgeld abwick­elt und zudem laufend dem Insol­ven­zver­wal­ter über die die Kan­zlei betr­e­f­fend­en Kon­to­be­we­gun­gen Bericht erstat­ten muss. Nach

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Vorläufige Amtsenthebung des Notars - und die Bestellung eines Notariatsverwalters

Insolvenz — und der Zulassungswiderruf

Nach der in § 14 Abs. 2 Nr. 7 BRAO zum Aus­druck kom­menden Wer­tung des Geset­zge­bers ist mit dem Ver­mö­gensver­fall eines Recht­san­walts grund­sät­zlich eine Gefährdung der Inter­essen der Recht­suchen­den ver­bun­den. Auch wenn diese Regelung nicht im Sinne eines Automa­tismus zu ver­ste­hen ist, die Gefährdung daher nicht zwangsläu­fig und aus­nahm­s­los schon

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Verfassungsbeschwerde gegen eine versagte Terminsverlegung?

Die Insolvenz des Rechtsanwalts

Die Eröff­nung des Insol­ven­zver­fahrens über das Ver­mö­gen eines Recht­san­walts hat zur Folge, dass der Ein­tritt des Ver­mö­gensver­falls geset­zlich ver­mutet wird (§ 14 Abs. 2 Nr. 7 Halbs. 2 BRAO). Diese geset­zliche Ver­mu­tung des Ver­mö­gensver­falls ist im Fall eines Insol­ven­zver­fahrens erst dann wider­legt beziehungsweise kön­nen die Ver­mö­gensver­hält­nisse wieder als geord­net ange­se­hen

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Winkeladvokatur

Die Insolvenz des nunmehr angestellten Rechtsanwalts

Gemäß § 14 Abs. 2 Nr. 7 BRAO ist die Zulas­sung zur Recht­san­waltschaft zu wider­rufen, wenn der Recht­san­walt in Ver­mö­gensver­fall ger­at­en ist; es sei denn, dass dadurch die Inter­essen der Recht­suchen­den nicht gefährdet sind. Ein Ver­mö­gensver­fall wird unter anderem dann ver­mutet, wenn zum maßge­blichen Zeit­punkt der Wider­ruf­sentschei­dung1 ein Insol­ven­zver­fahren über

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Zuerst der Fristenkalender - dann das Empfangsbekenntnis

Der Rechtsanwalt in der Insolvenz — und die Gefährdung der Mandanten

Nach ständi­ger Bun­des­gericht­shof­s­recht­sprechung kann eine Gefährdung der Inter­essen der Recht­suchen­den in Aus­nah­me­fällen aus­geschlossen sein, wenn der Recht­san­walt die zum Schutz der Inter­essen der Recht­suchen­den in sein­er Lage erforder­lichen Vorkehrun­gen trifft und rechtlich und tat­säch­lich sich­er­stellt, dass diese Vorkehrun­gen auch einge­hal­ten wer­den. Nach ständi­ger Bun­des­gericht­shof­s­recht­sprechung kann eine Gefährdung der Inter­essen der

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