Fremdgeldauszahlung an einen Strohmann - und die Schuldnerbegünstigung

Haftungsverjährung in Altfällen

Nach Art. 229 § 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 13 EGBGB ist auf die durch das Gesetz zur Anpas­sung von Ver­jährungsvorschriften an das Gesetz zur Mod­ernisierung des Schul­drechts vom 09.12 20041 geän­derten Vorschriften des Steuer­ber­atungs­ge­set­zes Art. 229 § 6 EGBGB entsprechend anzuwen­den. Danach richtet sich der Beginn der Ver­jährung

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Die Drohungen im Inkassoschreiben

Die Drohungen im Inkassoschreiben

Das Schreiben eines Inkas­soun­ternehmens, das eine Zahlungsauf­forderung sowie die Andro­hung gerichtlich­er Schritte und anschließen­der Voll­streck­ungs­maß­nah­men enthält und nicht ver­schleiert, dass der Schuld­ner in einem Gerichtsver­fahren gel­tend machen kann, den beansprucht­en Geld­be­trag nicht zu schulden, stellt keine wet­tbe­werb­swidrige aggres­sive geschäftliche Hand­lung im Sinne von § 3 Abs. 1, § 4 Nr.

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Zulassungswiderruf - maßgeblicher Zeitpunkt und spätere Entwicklungen

Der Umfang der Beraterhaftung

Beste­ht eine Schadenser­satzpflicht des Steuer­ber­aters, ist zu beacht­en, dass ein Man­dant, der infolge fehler­hafter Beratung durch den Steuer­ber­ater eine nachteilige Ver­mö­gens­dis­po­si­tion getrof­fen hat, grund­sät­zlich nur den Schaden erset­zt ver­lan­gen kann, der ihm durch das Ver­trauen auf die Richtigkeit und Voll­ständigkeit der Beratung ent­standen ist1. Der Man­dant ist erst geschädigt, wenn

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Zustellungsmängel - das fehlende Datum auf dem Umschlag

Vergütungsvereinbarung mit dem Pflichtverteidiger

Ein zum Pflichtvertei­di­ger bestell­ter Anwalt muss vor Abschluss ein­er Vergü­tungsvere­in­barung dem Beschuldigten einen ein­deuti­gen Hin­weis erteilen, dass er auch ohne den Abschluss der Hon­o­rarvere­in­barung zu weit­er­er Vertei­di­gung verpflichtet ist. Ein Anspruch auf Rück­zahlung bere­its gezahlten Hon­o­rars kann sich in einem solchen Fall auch aus § 311 Abs. 2, § 280

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Steuerbescheide - und der Vermögensverfall

Steuerbescheide — und der Vermögensverfall

Ein Ver­mö­gensver­fall liegt vor, wenn der Recht­san­walt in unge­ord­nete, schlechte finanzielle Ver­hält­nisse ger­at­en ist, die er in abse­hbar­er Zeit nicht ord­nen kann, und außer­stande ist, seinen Verpflich­tun­gen nachzukom­men. Beweisanze­ichen hier­für sind Schuldti­tel und Voll­streck­ungs­maß­nah­men, die sich gegen den Recht­san­walt richt­en1. Gibt es Beweisanze­ichen wie offene Forderun­gen, Titel und Zwangsvoll­streck­ungs­maß­nah­men, welche

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Widerruf der Anwaltszulassung - und der Rechtsschutz gegen die sofortige Vollziehung

Vermögensverfall — und die Gefährdung der Mandanteninteressen

Nach der in § 14 Abs. 2 Nr. 7 BRAO zum Aus­druck kom­menden Wer­tung des Geset­zge­bers ist mit dem Ver­mö­gensver­fall eines Recht­san­walts grund­sät­zlich eine Gefährdung der Inter­essen der Recht­suchen­den ver­bun­den. Auch wenn diese Regelung nicht im Sinne eines Automa­tismus zu ver­ste­hen ist, die Gefährdung daher nicht zwangsläu­fig und aus­nahm­s­los schon

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