Das Vertrauen des Fachanwalts in die Rechtsmittelbelehrung

Auch ein Recht­san­walt, der Fachan­walt für Miet- und Woh­nung­seigen­tum­srecht ist, darf in der Regel darauf ver­trauen, dass die Rechtsmit­tel­belehrung in Woh­nung­seigen­tumssachen und in Zivil­sachen mit woh­nung­seigen­tum­srechtlichem Bezug zutr­e­f­fend ist1. In dem hier vom Bun­des­gericht­shof entsch­iede­nen Fall hat­te die bei dem Landgericht Ful­da ein­gelegte Beru­fung die Frist des § 517 ZPO

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Die Berufungseinlegung beim falschen Gericht

Der Bun­des­gericht­shof hat entsch­ieden, dass die Beru­fung in ein­er Stre­it­igkeit nach § 43 Nr. 2 WEG frist­wahrend nur bei dem nach § 72 Abs. 2 GVG zuständi­gen Beru­fungs­gericht ein­gelegt wer­den kann. Etwas anderes gilt nur in dem Fall, dass das Vor­liegen ein­er woh­nung­seigen­tum­srechtlichen Stre­it­igkeit im Sinne dieser Regelun­gen für bes­timmte

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