Der Ver­jäh­rungs­be­ginn bei der Anwaltshaftung

Die in der Rechts­be­ra­ter­haf­tung für den Beginn der Ver­jäh­rungs­frist erfor­der­li­che Kennt­nis von den den Scha­dens­er­satz­an­spruch begrün­den­den Umstän­den liegt vor, wenn der Man­dant aus den ihm bekann­ten Umstän­den den Schluss auf einen gegen den Bera­ter gerich­te­ten Scha­dens­er­satz­an­spruch gezo­gen hat . Die Ver­jäh­rung des (hier unter­stell­ten) Scha­dens­er­satz­an­spruchs der Man­dan­tin gegen die Rechts­an­wäl­tin rich­tet sich

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Scha­dens­er­satz­an­sprü­che wegen unkla­rer Ver­trags­ge­stal­tung – und ihre Verjährung

Mani­fes­tiert sich die Pflicht­ver­let­zung in einer unkla­ren Ver­trags­ge­stal­tung, so ent­steht der Scha­den, sobald der Ver­trags­geg­ner aus dem Ver­trag Rech­te gegen sei­nen Ver­trags­part­ner her­lei­tet . Der aus einem bestimm­ten Ver­hal­ten erwach­sen­de Scha­den ist in der Regel als ein Gan­zes auf­zu­fas­sen. Es gilt daher eine ein­heit­li­che Ver­jäh­rungs­frist, wenn schon beim Auf­tre­ten des ersten

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Nota­rhaf­tung bei der Beur­kun­dung des Ver­kaufs von Grund­stücks­teil­flä­chen – und der Verjährungsbegin

Im Bereich der nota­ri­el­len Amts­haf­tung (§ 19 Abs. 1 BNo­tO) kann die Über­mitt­lung einer Ein­tra­gungs­nach­richt des Grund­buch­amts im Ein­zel­fall – ins­be­son­de­re in sehr ein­fach gela­ger­ten Sachen – für die Erfül­lung der sub­jek­ti­ven Vor­aus­set­zun­gen des Ver­jäh­rungs­be­ginns nach § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB (Kennt­nis oder grob fahr­läs­si­ge Unkennt­nis von einer Amts­pflicht­ver­let­zung des Notars)

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Ver­jäh­rungs­be­ginn bei anwalt­li­cher Falschberatung

Mit dem Beginn des Laufs der Ver­jäh­rung eines Scha­dens­er­satz­an­spruchs wegen anwalt­li­cher Falsch­be­ra­tung hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen : Ansprü­che gegen Rechts­an­wäl­te ver­jäh­ren seit dem 15.12 2004 nach den all­ge­mei­nen Ver­jäh­rungs­vor­schrif­ten der §§ 194 ff BGB. Danach ist ein Regress­an­spruch nach drei Jah­ren (§ 195 BGB) ab dem Schluss des

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Haf­tung des Rechts­an­walts bei Frist­ver­säum­nis – und die Verjährung

Die Ver­jäh­rung eines gegen einen recht­li­chen Bera­ter gerich­te­ten Ersatz­an­spruchs beginnt zu lau­fen, wenn der Man­dant den Scha­den und die Pflicht­wid­rig­keit des Bera­ters erkannt oder infol­ge gro­ber Fahr­läs­sig­keit nicht erkannt hat. Rät der Bera­ter zur Fort­set­zung des Rechts­streits, hat der Man­dant in der Regel auch dann kei­ne Kennt­nis von der Pflichtwidrigkeit

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Die unter­las­se­ne anwalt­li­che Bera­tung und der Beginn der Verjährungsfrist

Wann beginnt der Lauf der Ver­jäh­rung, wenn eine Aus­schluss­frist auf­grund einer unter­las­se­nen anwalt­li­chen Bera­tung ver­säumt wur­de ? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen : Anlass hier­für bot dem Bun­des­ge­richts­hof ein Fall, in dem die Ver­jäh­rung des Anspruchs des Klä­gers sich sich gemäß Art. 229 § 12 Abs. 1 Nr.

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Ver­jäh­rung­be­ginn bei Anwaltshaftungs-Altfällen

Für den Beginn der Ver­jäh­rung gemäß § 51b BRAO ist nicht der Zeit­punkt der Man­dats­be­en­di­gung maß­geb­lich, son­dern zu wel­chem Zeit­punkt der gel­tend gemach­te Scha­den ent­stan­den ist .  Hat der Anwalt bei der Gel­tend­ma­chung von Ansprü­chen des Man­dan­ten pflicht­wid­rig ver­jäh­rungs­hem­men­de Maß­nah­men unter­las­sen, so tritt bereits mit Ver­säu­mung der Ver­jäh­rungs­frist der Scha­den ein .

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Beginn der Ver­jäh­rung bei feh­ler­haf­ter Rechtsberatung

m Rah­men einer feh­ler­haf­ten Rechts­be­ra­tung – hier : unter­las­se­ner Hin­weis auf dro­hen­de Ver­jäh­rung – hat der Man­dant erst dann Kennt­nis von den den Anspruch begrün­den­den Umstän­den gemäß § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB, wenn für ihn Anhalts­punk­te bestehen, die eine Pflicht­ver­let­zung des Rechts­an­walts nahe­le­gen. In dem hier vom Han­sea­ti­schen Ober­lan­des­ge­richt in Bremen

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Beginn der Ver­jäh­rung bei feh­ler­haf­ter Rechtsberatung

Hat der Rechts­an­walt durch das Ver­jäh­ren­las­sen einer For­de­rung des Man­dan­ten eine Pflicht aus dem Anwalts­ver­trag ver­letzt, dann ent­steht der Scha­den mit der Voll­endung der Ver­jäh­rung, wobei es uner­heb­lich ist, ob sich der Geg­ner bereits auf die Ein­re­de beru­fen hat. Zwar ist die Ver­jäh­rungs­ein­re­de nur zu berück­sich­ti­gen, wenn sie von dem

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