Vermögensverfall - und der Zulassungswiderruf

Beleidigung in der Referendarzeit — und die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

Ist es zu ein­er Belei­di­gung eines Aus­bilders während der Ref­er­en­darzeit gekom­men, kann das zur Ver­sa­gung der Zulas­sung zur Recht­san­waltschaft führen und ver­let­zt nicht das Grun­drecht der Berufs­frei­heit. Mit dieser Begrün­dung hat der Anwalts­gericht­shof des Lan­des Nor­­drhein-West­­­falen in dem hier vor­liegen­den Fall die Klage ein­er Ass­esorin auf Aufhe­bung des ihre Zulas­sung

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Winkeladvokatur

Berufsrechtliche Beschwerdeverfahren — und die Weiterleitung der Stellungnahme

Stel­lung­nah­men, die der nach § 56 Abs. 1 BRAO beteiligte Recht­san­walt in einem ihn betr­e­f­fend­en beruf­s­rechtlichen Auf­sichts- und Beschw­erde­v­er­fahren gegenüber dem Vor­stand der Recht­san­walt­skam­mer abgibt, sind Bestandteil der über ihn von der Recht­san­walt­skam­mer geführten Per­son­alak­te und unter­liegen der Ver­schwiegen­heit­spflicht der Vor­standsmit­glieder der Recht­san­walt­skam­mer nach § 76 Abs. 1 BRAO. Ihre

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Wenn die Auszubildende Fristen notiert...

Kammerumlage zur Finanzierung des elektronischen Rechtsverkehrs

Die Kam­merver­samm­lung der Rech­san­walt­skam­mer ist zur Beschlussfas­sung über eine Umlage zur Finanzierung des beson­deren elek­tro­n­is­chen Anwalt­spost­fachs (beA) befugt. Die Kam­merver­samm­lung hat gemäß § 89 Abs. 1 Satz 1 BRAO die ihr durch Gesetz zugewiese­nen Auf­gaben zu erfüllen. Nach § 89 Abs. 2 Nr. 2 BRAO obliegt es der Ver­samm­lung ins­beson­dere,

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Zulassung als Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof

Der Beschluss des Anwaltsgerichts — und die Neugier des Beschwerdeführers

Ein Recht­san­walt hat keinen Anspruch gegen die Recht­san­walt­skam­mer auf Über­las­sung eines auf seine Beschw­erde hin in einem beruf­s­rechtlichen Auf­sichtsver­fahren gegen einen anderen Recht­san­walt ergan­genen anwalts­gerichtlichen Beschlusses. Dieser Beschluss ist Bestandteil der von der Recht­san­walt­skam­mer über den betrof­fe­nen Recht­san­walt geführten Per­son­alak­te und unter­liegt der Ver­schwiegen­heit­spflicht nach § 76 Abs. 1 BRAO.

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Wiedereinsetzung für den Nebenkläger - und der erforderliche Vortrag

Anwaltszulassung, Widerrufsbescheid — und die erforderlichen Unterschriften

Ob ein nach § 74 BRAO erge­hen­der Bescheid stets von allen an der Entschei­dung beteiligten Vor­standsmit­gliedern der Recht­san­walt­skam­mer unterze­ich­net wer­den muss, ist stre­it­ig und höch­strichter­lich noch nicht abschließend gek­lärt. Der Bun­des­gericht­shof hat es jeden­falls nicht für erforder­lich gehal­ten, dass alle Vor­standsmit­glieder, die an der Beschlussfas­sung mit­gewirkt haben, unter­schreiben, wenn sie

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