Bewertung der Notarbewerber - und die Fortbildung

Bewertung der Notarbewerber — und die Fortbildung

Der Begriff “jährlich” im Sinne des § 6 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 BNo­tO ist dahinge­hend auszule­gen, dass der Bewer­ber in jedem auf das Beste­hen der notariellen Fach­prü­fung fol­gen­den Jahr die erforder­lichen Fort­bil­dungs­maß­nah­men ergrif­f­en haben muss. Die Fort­bil­dung muss dabei jew­eils vor Ablauf des jew­eili­gen Kalen­der­jahrs erfol­gt sein. Die

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Wartefrist zum Anwaltsnotariat - und die Elternzeit

Wartefrist zum Anwaltsnotariat — und die Elternzeit

Die Regelung in § 6 Abs. 2 Satz 7 BNo­tO ist dahin auszule­gen, dass auch ohne Verzicht auf die Zulas­sung zur Anwaltschaft Unter­brechun­gen der anwaltlichen Tätigkeit für die Dauer von bis zu zwölf Monat­en wegen Schwanger­schaft oder Betreu­ung eines Kindes oder eines pflegebedürfti­gen Ange­höri­gen nicht als “Unter­brechung” der Tätigkeit im

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Anwaltsnotariat - und der Anspruch auf eine Notarstelle

Anwaltsnotariat — und der Anspruch auf eine Notarstelle

Ein Recht­san­walt kann mit seinem Verpflich­tungsantrag, eine aus­geschriebene Stelle mit ihm zu beset­zen, schon deshalb nicht durch­drin­gen kann, weil die Bun­desno­tarord­nung dem Bewer­ber für das Amt des Notars keinen Anspruch auf Bestel­lung gibt, son­dern lediglich die Voraus­set­zun­gen regelt, unter denen das Amt ver­liehen wer­den kann. Daraus fol­gt nicht, dass ein

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Bewerbung auf eine neue Notarstelle - und die Mindestverweildauer

Bewerbung auf eine neue Notarstelle — und die Mindestverweildauer

Die Prü­fung, ob die Inter­essen an ein­er geord­neten Recht­spflege die Beru­fung auf die Min­destver­weil­dauer recht­fer­ti­gen, ist stets am Einzelfall zu ori­en­tieren1. Entschei­dend sind deshalb die Ver­hält­nisse vor Ort betr­e­f­fend die konkrete Notarstelle. Dementsprechend ist insoweit der all­ge­mein gehal­tene Vor­trag, es habe schon Fälle gegeben, in denen die Min­destver­weil­dauer in Nor­­drhein-West­­­falen

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