Anwalt­li­che Beleh­rungs­pflich­ten bei einer vom Gericht emp­foh­le­nen Berufungsrücknahme

Der Beru­fungs­an­walt darf dem Anra­ten, das Rechts­mit­tel zurück­zu­neh­men, nicht fol­gen, ohne dass sein Man­dant über die Mög­lich­kei­ten der Pro­zess­ord­nung, gegen die vor­läu­fi­ge Auf­fas­sung des Gerichts spre­chen­de tat­säch­li­che und recht­li­che Gesichts­punk­te in der Instanz oder durch ein Rechts­mit­tel zur Gel­tung zu brin­gen, so auf­ge­klärt wor­den ist, dass er die wäg­ba­ren Prozessaussichten

Lesen

Der Rechts­an­walts als Man­dant – und die bestehen­den Belehrungspflichten

Eine Rechts­an­walts­so­zie­tät ist auch dann ver­pflich­tet, über die Erfolgs­aus­sich­ten eines von der Man­dan­tin beab­sich­tig­ten Rechts­streits zu beleh­ren, wenn das Man­dat von einer Gesell­schaft mit beschränk­ter Haf­tung erteilt wor­den ist, deren Geschäfts­füh­rer und Gesell­schaf­ter selbst Rechts­an­wäl­te und Mit­glie­der der beauf­trag­ten Sozie­tät sind. Auch in die­sem Fall kann ver­mu­tet wer­den, die Mandantin

Lesen