Die vergeigte erste Instanz - und die unzureichende Belehrung über die Erfolgsaussichten der Berufung

Die ver­geig­te ers­te Instanz – und die unzu­rei­chen­de Beleh­rung über die Erfolgs­aus­sich­ten der Beru­fung

Hat der Rechts­an­walt den Ver­lust des Vor­pro­zes­ses auf­grund einer unzu­rei­chen­den oder feh­ler­haf­ten recht­li­chen Bera­tung und Ver­tre­tung zu ver­ant­wor­ten, trifft den über die Erfolgs­aus­sich­ten eines Rechts­mit­tels unzu­rei­chend auf­ge­klär­ten Man­dan­ten kein Mit­ver­schul­den, wenn er es unter­lässt, gegen die nach­tei­li­ge Ent­schei­dung im Vor­pro­zess Rechts­mit­tel ein­zu­le­gen. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung kann sich der Rechts­an­walt regel­mä­ßig

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Die Belehrungspflicht des Rechtsanwalts

Die Beleh­rungs­pflicht des Rechts­an­walts

Ein Rechts­an­walt ist im Rah­men des ihm erteil­ten Man­da­tes ver­pflich­tet, den Auf­trag­ge­ber umfas­send zu beleh­ren, sei­ne Belan­ge nach jeder Rich­tung wahr­zu­neh­men und sei­nen Auf­trag so zu erle­di­gen, dass Nach­tei­le für den Man­dan­ten mög­lichst ver­mie­den wer­den. Droht dem Man­dan­ten ein Rechts­ver­lust, hat er die­sem durch geeig­ne­te Maß­nah­men ent­ge­gen­zu­wir­ken . Der Man­dant

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Notarhaftung - und der zu ersetzende Schaden

Nota­rhaf­tung – und der zu erset­zen­de Scha­den

Zur Beant­wor­tung der Fra­ge, wel­chen Scha­den eine Amts­pflicht­ver­let­zung zur Fol­ge hat, ist in den Blick zu neh­men, wel­chen Ver­lauf die Din­ge bei pflicht­ge­mä­ßem Ver­hal­ten genom­men hät­ten und wie die Ver­mö­gens­la­ge des Betrof­fe­nen sein wür­de, wenn der Notar die Pflicht­ver­let­zung nicht began­gen hät­te . Die erfor­der­li­che Fest­stel­lung die­ses Ursa­chen­zu­sam­men­hangs gehört zur

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Annahme eines Kaufangebots - und die Haftung des Notars

Annah­me eines Kauf­an­ge­bots – und die Haf­tung des Notars

Nach § 17 Abs. 1 Satz 1 BeurkG hat der Notar den Wil­len der Betei­lig­ten zu erfor­schen, den Sach­ver­halt zu klä­ren und über die recht­li­che Trag­wei­te des Geschäfts zu beleh­ren. Damit soll gewähr­leis­tet wer­den, dass die zu errich­ten­de Urkun­de den Wil­len der Par­tei­en voll­stän­dig sowie inhalt­lich rich­tig und ein­deu­tig wie­der­gibt. Dem­zu­fol­ge hat

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Das aussichtslose Rechtsmittel - und die Belehrungspflicht des Anwalts

Das aus­sichts­lo­se Rechts­mit­tel – und die Beleh­rungs­pflicht des Anwalts

Die mit Erhe­bung einer Kla­ge ver­bun­de­nen Risi­ken muss der Anwalt nicht nur benen­nen, son­dern auch deren Aus­maß abschät­zen. Ist eine Kla­ge prak­tisch aus­sichts­los, muss der Anwalt dies klar her­aus­stel­len und darf sich nicht mit dem Hin­weis begnü­gen, die Erfolgs­aus­sich­ten sei­en offen . Die­se Grund­sät­ze gel­ten auch für den Rechts­mit­tel­an­walt .

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Notarielle Belehrungspflichten beim Ehevertrag

Nota­ri­el­le Beleh­rungs­pflich­ten beim Ehe­ver­trag

Mit der nota­ri­el­len Beleh­rungs­pflicht über die recht­li­chen Fol­gen einer Ände­rung der bei Ver­trags­schluss gege­be­nen Umstän­de (hier : Ver­zicht auf den Ver­sor­gungs­aus­gleich in einem vor dem Jahr 2001 geschlos­se­nen Ehe­ver­trag) hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Hier­nach war der Notar bei Abschluss des Ehe­ver­tra­ges im Jahr 2000 ins­be­son­de­re nicht ver­pflich­tet, die

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