Der Ver­jäh­rungs­be­ginn bei der Anwaltshaftung

Die in der Rechts­be­ra­ter­haf­tung für den Beginn der Ver­jäh­rungs­frist erfor­der­li­che Kennt­nis von den den Scha­dens­er­satz­an­spruch begrün­den­den Umstän­den liegt vor, wenn der Man­dant aus den ihm bekann­ten Umstän­den den Schluss auf einen gegen den Bera­ter gerich­te­ten Scha­dens­er­satz­an­spruch gezo­gen hat . Die Ver­jäh­rung des (hier unter­stell­ten) Scha­dens­er­satz­an­spruchs der Man­dan­tin gegen die Rechts­an­wäl­tin rich­tet sich

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Ein­be­zie­hung Drit­ter in den Schutz­be­reich eines Rechtsberatungsvertrages

Mit der Fra­ge der Ein­be­zie­hung von Drit­ten in den Schutz­be­reich eines Rechts­be­ra­tungs­ver­tra­ges hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen : Der Aus­gangs­sach­ver­halt In dem die­ser Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs zugrun­de lie­gen­den Fall nah­men zwei Schwes­tern einen Rechts­an­walt wegen feh­ler­haf­ter Rechts­be­ra­tung ins­be­son­de­re auf die Zah­lung von Scha­dens­er­satz in Anspruch und begehr­ten zudem die

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Ein­wand der Nich­tig­keit des Anwalts­ver­tra­ges – im Kostenfestsetzungsverfahren

Der auf den Ver­stoß gegen ein gesetz­li­ches Ver­tre­tungs­ver­bot gestütz­te Ein­wand der Nich­tig­keit des zwi­schen der erstat­tungs­be­rech­tig­ten Par­tei und ihrem Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten geschlos­se­nen Anwalts­ver­tra­ges ist im Kos­ten­fest­set­zungs­ver­fah­ren zu prü­fen. Bei die­sem Ein­wand der Nich­tig­keit des zwi­schen einer Par­tei und ihren Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten geschlos­se­nen Anwalts­ver­tra­ges han­delt es sich nicht um eine Ein­wen­dung han­delt, die

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Wider­strei­ten­de Inter­es­sen – und die Nich­tig­keit des Anwaltsvertrags

Ein Anwalts­ver­trag, mit des­sen Abschluss der Rechts­an­walt gegen das Ver­bot ver­stößt, wider­strei­ten­de Inter­es­sen zu ver­tre­ten, ist nich­tig. Gemäß § 43a Abs. 4 BRAO ist es einem Rechts­an­walt ver­bo­ten, wider­strei­ten­de Inter­es­sen zu ver­tre­ten. Auf der Grund­la­ge der Ermäch­ti­gung des § 59b Abs. 2 Nr. 1 lit. e BRAO kon­kre­ti­siert § 3 der Berufs­ord­nung für Rechts­an­wäl­te (BORA)

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Wider­strei­ten­de Inter­es­sen – und das Gebüh­ren­in­ter­es­se des Rechtsanwalts

Ein Anwalts­ver­trag ver­stößt nicht des­halb gegen das Ver­bot, wider­strei­ten­de Inter­es­sen zu ver­tre­ten, weil der Anwalt im Gebüh­ren­in­ter­es­se für den Man­dan­ten nach­tei­li­ge Maß­nah­men tref­fen könn­te. Die Fra­ge, ob ein Anwalt gegen § 43a Abs. 4 BRAO ver­stößt, wenn sei­ne eige­nen Inter­es­sen den­je­ni­gen des Man­dan­ten wider­spre­chen , konn­te der Bun­des­ge­richts­hof im vor­lie­gen­den Fall

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Die Rechts­kennt­nis des Rich­ters – und war­um es der Anwalt bes­ser wis­sen muss

Die Ver­pflich­tung des Rechts­an­walts, die zuguns­ten sei­ner Par­tei spre­chen­den tat­säch­li­chen und recht­li­chen Gesichts­punk­te so umfas­send wie mög­lich dar­zu­stel­len, erfährt durch Grund­satz „iura novit curia“ kei­ne Ein­schrän­kung. Es ist Auf­ga­be des Rechts­an­walts, der einen Anspruch sei­nes Man­dan­ten kla­ge­wei­se gel­tend machen soll, die zuguns­ten sei­ner Par­tei spre­chen­den tat­säch­li­chen und recht­li­chen Gesichts­punk­te so

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