Standardisierte Mandatsbearbeitung in der Abmahnkanzlei

Stan­dar­di­sier­te Man­dats­be­ar­bei­tung in der Abmahn­kanz­lei

Das Merk­mal des „objek­ti­ven Zusam­men­hangs“ im Sin­ne von § 2 Abs. 1 Nr. 1 UWG ist funk­tio­nal zu ver­ste­hen und setzt vor­aus, dass die Hand­lung bei objek­ti­ver Betrach­tung dar­auf gerich­tet ist, durch Beein­flus­sung der geschäft­li­chen Ent­schei­dung der Ver­brau­cher oder sons­ti­gen Markt­teil­neh­mer den Absatz oder Bezug von Waren oder Dienst­leis­tun­gen des eige­nen oder eines

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"Steuerbüro"

„Steu­er­bü­ro“

Erbringt ein Rechts­an­walt zu einem über­wie­gen­den Teil sei­ner Berufs­tä­tig­keit Hil­fe­leis­tun­gen in Steu­er­sa­chen und ist des­halb die Anga­be „Steu­er­bü­ro“ in sei­ner Kanz­lei­be­zeich­nung objek­tiv zutref­fend, so ist die­se Anga­be nicht allein des­halb als irre­füh­rend zu ver­bie­ten, weil ein Teil der an die­sen Dienst­leis­tun­gen inter­es­sier­ten Ver­brau­cher aus der Anga­be „Steu­er­bü­ro“ den unrich­ti­gen Schluss

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Befreiung von der Kanzleipflicht - keine Flucht vor den Gläubigern

Befrei­ung von der Kanz­lei­pflicht – kei­ne Flucht vor den Gläu­bi­gern

Gemäß § 27 Abs. 1 BRAO muss der Rechts­an­walt im Bezirk der Rechts­an­walts­kam­mer, deren Mit­glied er ist, eine Kanz­lei ein­rich­ten und unter­hal­ten. Die Rechts­an­walts­kam­mer befreit einen Rechts­an­walt, der sei­ne Kanz­lei aus­schließ­lich in ande­ren Staa­ten ein­rich­tet, von der Pflicht des § 27 Abs. 1 BRAO, sofern nicht über­wie­gen­de Inter­es­sen der Rechts­pfle­ge ent­ge­gen­ste­hen. Die

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Der nicht fristgerecht versandte Anwaltsschriftsatz und die Kontrollpflichten des Anwalts

Der nicht frist­ge­recht ver­sand­te Anwalts­schrift­satz und die Kon­troll­pflich­ten des Anwalts

Ein Rechts­an­walt ist zur geson­der­ten Über­prü­fung der wei­sungs­ge­mä­ßen Erstel­lung, Vor­la­ge und Absen­dung eines frist­ge­bun­de­nen Schrift­sat­zes durch qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter nur ver­pflich­tet, wenn ihm auf­grund der ihm bekann­ten Umstän­de ein von die­sen began­ge­ner Feh­ler offen­bar wird. In dem hier vom Bun­des­ge­richs­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te die Beklag­te Wie­der­ein­set­zung in den vori­gen Stand bean­tragt

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