Der Hinweis auf die Fachanwaltstätigkeit eines Opferbeauftragten

Das Grun­drecht der Berufs­frei­heit schützt nicht vor der Ver­bre­itung zutr­e­f­fend­er und sach­lich gehal­tener Infor­ma­tio­nen am Markt, die für das wet­tbe­werbliche Ver­hal­ten der Mark­t­teil­nehmer von Bedeu­tung sein kön­nen. Im Rah­men ihrer Öffentlichkeit­sar­beit darf eine Sen­atsver­wal­tung über die fach­liche Qual­i­fika­tion eines Opfer­beauf­tragten durch die Tätigkeit als Fachan­walt für Strafrecht unter­richt­en. So hat

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Die Kosten der psychiatrischen Begutachtung eines Rechtsanwalts

Beauf­tragt eine Recht­san­walt­skam­mer einen Psy­chi­ater mit der Erstel­lung eines Gutacht­ens über den Gesund­heit­szu­s­tand eines Recht­san­walts, so sind die hier­bei anfal­l­en­den Gutachterkosten von dem Recht­san­walt zu tra­gen. Der Bun­des­gericht­shof sieht in einem solchen Fall die Voraus­set­zun­gen eines Aufwen­dungser­satzanspruchs aus Geschäfts­führung ohne Auf­trag (§§ 677 ff., 679 BGB) als erfüllt an: Nach

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Der Fachanwalt und die jährliche Fortbildungspflicht

§ 15 Abs. 1 FAO verpflichtet den Fachan­walt zur jährlichen Fort­bil­dung. § 15 Abs. 2 FAO schreibt vor, dass die Gesamt­dauer der Fort­bil­dung jährlich zehn Zeit­stun­den nicht unter­schre­it­en darf. § 15 Abs. 3 FAO regelt, dass die Erfül­lung der Fort­bil­dungsverpflich­tung gegenüber der Recht­san­walt­skam­mer unaufge­fordert nachzuweisen ist. Diese Fort­bil­dungspflicht ist in

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Gewichtung der Fallzahlen angehender Fachanwälte

Die Gewich­tungsregelung des § 5 Abs. 4 FAO ist keine Aus­nah­mebes­tim­mung; jed­er ein­gere­ichte Fall ist darauf zu prüfen, ob eine Min­der- oder Höhergewich­tung angezeigt ist. § 5 Abs. 1 FAO geht von dem Grund­satz aus, dass der Erwerb beson­der­er prak­tis­ch­er Erfahrun­gen schon mit dem Nach­weis der vorgegebe­nen Fal­lzahlen aus den

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Die Suche nach einem Terminsvertreter

Stellt der Betrieb ein­er Inter­net­plat­tform für Recht­san­wälte zur Suche nach Ter­minsvertretern gegen eine “Transak­tion­s­ge­bühr” lediglich das Medi­um für die Ver­mit­tlung der Über­nahme der Ter­minsvertre­tung zur Ver­fü­gung, ist die Bere­it­stel­lung mit den Leis­tun­gen herkömm­lich­er Medi­en ver­gle­ich­bar. Wird die erhobene Transak­tion­s­ge­bühr nicht für die Ver­mit­tlung eines Auf­trages geschuldet, ist der Betrieb der

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